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Makrostandort
Der Großraum, in dem sich eine Immobilie befindet, sowie dessen Einzugs- und Verflechtungsbereich, wie zum Beispiel Stadtteil, Stadt oder Region.
Mantel und Bogen
Zu jeder Aktienurkunde (in der Fachsprache: Mantel) gehört ein Bogen mit 10 oder 20 Dividendenscheinen (Kupons) und einem Erneuerungsschein (Talon), der zum Bezug eines neuen Bogens berechtigt. Die Dividende wird dem Aktionär gegen Vorlage des jeweils fälligen Dividendenscheins direkt von der Aktiengesellschaft oder üblicherweise von seinem Kreditinstitut ausgezahlt. Mäntel und Bögen werden aus Sicherheitsgründen bei den Kreditinstituten getrennt verwahrt.
Marktkapitalisierung
Börsenwert einer Aktiengesellschaft (Aktienkurs x Anzahl der Aktien).
MDAX (Midcap-Index)
Der MDAX spiegelt die Wertentwicklung der 70 größten börsennotierten deutschen Aktiengesellschaften wieder, die auf die 30 DAX-Gesellschaften folgen. Neben Dividendenzahlungen fließen auch Bezugsrechtserlöse in die Berechnung des Index ein, der 1987 mit einem Stand von 1000 Punkten startete.
Mikrostandort
Die Immobilie selbst und das unmittelbare Umfeld.
NASDAQ
Amerikanische Computerbörse, die vor allem einen Markt für Technologieunternehmen darstellt. Sie ist nach der Zahl der notierten Aktiengesellschaften die größte Aktienbörse, nach Marktkapitalisierung steht sie weltweit auf Platz vier.
Nennwert
Auf Nennwertaktien ist ein bestimmter Betrag in Euro abgedruckt: der Nennwert. Er gibt an, mit welchem Anteil der Aktionär am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen seiner Aktiengesellschaft beteiligt ist. Der geringste Nennwert einer Aktie ist nach dem Aktiengesetz 1 Euro; alle höheren Nennwerte lauten auf ein Vielfaches davon.
Net Asset Value (NAV)
Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten. Bezogen auf eine Aktie stellt der NAV deren inneren Wert dar.
NYSE
Abkürzung für die New Yorker Börse, die nach Marktkapitalisierung und Handelsumsatz weltweit größte Aktienbörse, die häufig nur nach dem Straßennamen als "Wall Street" bezeichnet wird.
Oberzentrum
Zentraler Ort, der den gesamten (auch spezifischen und hoch spezialisierten) Bedarf der eigenen und einer weiten Umlandbevölkerung deckt. Solche Orte verfügen in der Regel über einen Bedeutungsüberschuss. Das heißt, es fließt ihnen mehr Kaufkraft zu als erwirtschaftet wird.
Offener Fonds
Die in Deutschland gängigste Fondsart, in der die Anzahl der ausgegebenen Anteile nicht begrenzt ist (open-end-funds). Je nach Mittelaufkommen werden laufend neue Anteile an Anleger ausgegeben oder zurückgenommen. Starke Kapitalzuflüsse erhöhen das Gesamtvermögen des offenen Fonds. Die zusätzlichen Gelder fließen zunächst in die Liquiditätsreserve, bis eine Anlage in entsprechende Werte erfolgt.
Operatives Ergebnis
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit. Es wird ermittelt aus dem Ergebnis der gewöhnlichen durch Eliminierung von Zinsergebnis und Sondereffekten sowie unter Hinzurechnung der sonstigen Steuern.
Option
Im Börsenhandel versteht man hierunter das Recht, gegen Zahlung einer Prämie innerhalb einer vereinbarten Frist Wertpapiere (Aktien oder Renten) zu einem im voraus bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, ohne hierzu verpflichtet zu sein.
Optionsanleihen
Wertpapiere, die dem Inhaber neben einer festen Verzinsung ein befristetes Bezugsrecht (Option) auf Aktien des betreffenden Unternehmens bieten. Bezugspreis und Bezugsverhältnis für die Aktie werden vor der Emission der Optionsanleihe festgelegt. Nach Ausübung des Bezugsrechts oder Trennung des Optionsrechts bleibt die Optionsanleihe als gewöhnliche Schuldverschreibung bis zu ihrer Rückzahlung bestehen. Es können auch Anleihen mit Optionsscheinen angeboten werden, die zum Bezug weiterer Anleihen berechtigen.
Optionsscheine
Das verbriefte, mit der Optionsanleihe ausgegebene Recht auf Bezug von Aktien oder - seltener - von Anleihen.
Outperformer
Finanzsprache; Aktiengesellschaft, deren Börsenkurs sich überdurchschnittlich gut zum Gesamtmarkt oder einem definierten Aktienindex entwickelt hat.
Outsourcing
Aus den USA stammender Begriff, der sich aus den Worten „outside resource using“ zusammensetzt und übersetzt werden kann mit „Ressourcen in die Verantwortung Dritter übergeben“. Dies geschieht in der Regel, um Unternehmensstrukturen wirtschaftlich zu optimieren.
Peer-Group
Die Peer-Group ist ein Vergleichsmaß für die Entwicklung von Aktienkursen branchenähnlicher Unternehmen. Sie wird nach individuellen Kriterien zusammengestellt.
Performance
Bezeichnung für die prozentuale Wertentwicklung eines Anlageobjektes oder eines Wertpapierdepots während eines bestimmten Zeitraumes.
Rendite
Bei Wertpapieren der in Prozenten des Erwerbspreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Zins bzw. Dividende, Kurs, Laufzeit etc.) jährlich erbringt. Die Rendite ist also in aller Regel nicht mit dem Nominalzins oder dem Dividendenprozentsatz identisch.
Research Coverage
Finanzsprache; Abdeckung einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Studien und Analysen von Banken und Finanzanalysten.
Road Show
Finanzsprache; Unternehmenspräsentationen vor institutionellen Investoren.




